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Mitschnitt Lokalzeit-Ruhr: Sicherheit in Stadtteilzentren am Beispiel Essen-Kettwig
Mitschnitt des WDR Lokalzeit-Ruhr Beitrags vom 6.8.2010 zum Thema „Sicherheit in Stadtteilzentren am Beispiel Essen-Kettwig“
Sicherheit als Privatsache - Kettwiger Einzelhändler und Hausbesitzer beauftragen ein Unternehmen, das an Wochenenden "Streife fährt"
Die Gastronomen und Einzelhändler in der Altstadt wollen es sich (und den Gästen und Kunden) so richtig nett machen. Sie stecken viel Geld und Mühe in Dekorationen. Große Blumenkübel oder -kästen mit teuren Pflanzen stehen vor den Schaufenstern oder begrenzen die Tische und Stühle vor den Kneipen, Cafés und Restaurants.
Doch immer wieder - und gerade nach Wochenenden - müssen sie aufräumen, Scherben wegkehren. Vandalismus ist in Kettwig seit vielen Monaten ein Thema. Ein Thema, dem sich die Interessengemeinschaft KettIn annahm - als Ergebnis vieler Gespräche mit genervten und besorgten Mitgliedern.
Auf der KettIn-Versammlung im März wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Vertreter der Vollmergruppe Dienstleistung aus Mülheim stellten ihr Angebot vor - insbesondere die Sparte Revierfunkstreifendienste. Das Ergebnis: Es werden Revierfahrer des Unternehmens in der Kettwiger Altstadt unterwegs sein. Finanziert von Einzelhändlern. Simone Hemmer von der Vollmergruppe erklärt. „Je mehr sich beteiligen, umso günstiger wird das Ganze. In Kettwig machen 25 Geschäftsleute mit - und die zahlen 22,90 Euro pro Monat.“ Dafür wird in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und in der Nacht vor Feiertagen ein Vollmer-Mitarbeiter mit Pkw oder zu Fuß unterwegs sein. Simone Hemmer: „Zwischen 23 und 6 Uhr wird er das vereinbarte Gebiet abfahren, aber auch mal seinen Wagen stehenlassen und aussteigen. „Er achtet darauf, was für Leute herumlaufen, prüft, ob Türen nicht abgeschlossen oder ob irgendwo Scheiben eingeschlagen sind. Unsere Mitarbeiter sind geschult, haben ein Auge dafür und merken sofort, wenn etwas nicht stimmt“, sagt Simone Hemmer.
Sie hofft, dass durch diese Maßnahmen der Vandalismus in Kettwig nachlassen wird. Sie weiß aber auch, „dass diese Maßnahmen nur eine Abschreckung sind. Die Täter sind oft clever - wir aber auch. Wenn der Revierfahrer vor zehn Minuten da war, sollten sie sich nicht zu sicher sein. Vielleicht kommt er gerade wieder um die Ecke...“ Eine völlige Sicherheit gebe es allerdings nur dann, wenn die Revierfahrer jede Nacht und ohne Pause unterwegs wären - und das wäre für alle Beteiligten eine teure Angelegenheit.
25 Geschäftsleute beteiligen sich - und es dürfen ruhig noch mehr werden, weil sich die Kosten dann weiter reduzieren. Der Vertrag, den die Vollmergruppe mit den Kettwigern abgeschlossen hat, läuft über ein halbes Jahr. „Wir setzen uns dann mit KettIn zusammen und werden schauen, ob es etwas gebracht hat“, sagt Simone Hemmer.
Wer sich für das Kettwig-Angebot interessiert, sollte sich an Simone Hemmer wenden - unter Telefonnummer 0208 58857156.
WAZ Essen/Stadtteil-Zeitung Kettwig, 28.07.2010, Sabine Moseler-Worm
Still-Leben Ruhrschnellweg - Wir waren dabei!
Sonntag 18. Juli 2010 auf der A40 - zahlreiche Mitarbeiter der Vollmergruppe Dienstleistung waren in Mülheim-Heißen dabei, um sich beim Still-Leben Ruhrschnellweg mit 5 Tischen an der längsten Tafel der Welt zu beteiligen. Es war ein großartiger Anlass, sich außerhalb der Firma zu einer Betriebsfeier zu treffen. Zu dem Hauptevent des Kulturhauptstadtjahres 2010 kamen über 3 Millionen Menschen. Die meisten waren aus dem Ruhrgebiet, viele Besucher waren aber auch extra von weither angereist, um dieses einmalige Ereignis mitzuerleben.


Kanzlerin Merkel zum Festakt auf der Wolfsburg
Anlässlich des Festaktes „50 Jahre Katholische Akademie Die Wolfsburg“ am 20. April 2010 kam neben 500 geladenen Gästen aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Kultur auch Kanzlerin Angela Merkel als Referentin nach Mülheim.
In enger Zusammenarbeit zwischen dem BKA, Staatsschutz, Bundespresseamt, der Polizei Essen/Mülheim und der Vollmergruppe Dienstleistung wurde die Sicherheit der Kanzlerin rund um die Veranstaltung abgestimmt und gewährleistet.
Zahlreiche Sicherheitsmitarbeiter nebst Einsatzleitung der Vollmergruppe waren im Einsatz um die Personen- und Sicherheits-kontrollen beim Einlass der Pressemitarbeiter und der geladenen Gäste zu realisieren und Evakuierungswege für den Notfall zu sichern.
Die gute Zusammenarbeit aller Sicherheits-beauftragten hat zum planmäßigen und reibungslosen Ablauf der Feierlichkeiten beigetragen.
Foto: Nicole Trucksess
S Bargeldlogistik GmbH – Vollmergruppe Dienstleistung und Sparkassen gründen gemeinsame Gesellschaft
Zum 1. April 2010 startete die im Januar 2010 gegründete „S Bargeldlogistik GmbH“ mit Sitz in Mülheim an der Ruhr ihr operatives Geschäft. Gemeinsam bündeln die Sparkassen Mülheim an Ruhr und Oberhausen sowie die Vollmergruppe Dienstleistung ihre Kompetenzen und Erfahrungen in den Bereichen der Finanz- und Sicherheitsdienstleistungen. Die Beteiligungsverhältnisse von je 30% der Sparkassen und 40% der Vollmergruppe Dienstleistung zeugen von einer partnerschaftlichen Kooperation auf Augenhöhe.
Ziel des Unternehmens sind neben der Bargeldlogistik auch das Cash-Management sowie der Geld- und Werttransport und der Automatenservice. Dabei werden diese Dienstleistungen nicht nur für die eigenen Filialen, sondern auch für weitere Kreditinstitute erbracht.
In den Räumlichkeiten der ehemaligen Bundesbank-Filiale Mülheim an der Ruhr sorgen nun 52 Mitarbeiter für die Versorgung von rund 260 Filialen und Servicecenter von vier Sparkassen und der Volksbank Rhein-Ruhr e.G. Die beiden Geschäftsführer Wolfgang Demand und Marc Breitgraf freuen sich besonders darüber, dass in Zeiten von Stellenabbau hier eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze geschaffen werden konnte.
Das hochmoderne Geldbearbeitungs-Center (Cash-Center) entspricht den neusten und auflagereichen Versicherungsbedingungen und verfügt über technische Sicherheitseinrichtungen gemäß VdS-Klassifizierung C, die weit über den marktüblichen Standards liegen. Dies gilt selbstverständlich auch für den hochmodernen Fuhrpark des neuen Unternehmens. Zahlreiche spezialgesicherte Transportfahrzeuge, u. a. mit GPS-Ortung und elektronischer Werteraumsicherung, befördern die wertvolle Fracht.
Eine weitere interessante Herausforderung bietet das sogenannte Cash-Recycling. Die Bundesbank strebt eine Reduzierung ihres Bearbeitungsanteils am Bargeldumlauf auf lediglich 50% an. Durch die bestehende Gesellschafterstruktur erfüllt die „S Bargeldlogistik“ schon heute die wichtigsten Anforderungen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dabei erlaubt das ZAG privaten Dienstleistern, Banknoten und Münzen nach einer Prüfung auf Echtheit ohne Einbindung der Bundesbank wieder in Umlauf zu bringen.
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