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Kriminalstatistik 2015 für NRW

Bei der Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik NRW (PKS) für das Jahr 2015 am 9.3.2016 konnte das Innenministerium auf den erfreulichen Rückgang bei Straftaten gegen das Leben und der Jugendkriminalität hinweisen.

Wie jedoch schon im Jahresverlauf absehbar, stieg die Zahl der Einbruchsdelikte in Nordrhein-Westfalen nochmal deutlich um 18,1% an. Dabei sind die Städte an Rhein und Ruhr u.a. aufgrund ihrer guten Verkehrsanbindung und den damit verbundenen Fluchtmöglichkeiten für die Straftäter besonders interessant. So stiegen allein die Zahlen der Wohnungseinbrüche in Essen auf 3.029 (+22,6%), Mülheim auf 774 (+29,8%), Duisburg auf 2.220 (+43%) und Oberhausen auf 785 (+15%).

Wie aus den Kriminalstatistiken der NRW-Polizeibehörden ersichtlich, betreffen die vorgenannten Zahlen nur Einbrüche in Häuser und Wohnungen, d.h. Einbrüche in Gewerbeimmobilien, Dachböden und Keller sind hier noch nicht berücksichtigt. Auch hier gab es zum Teil signifikante Zuwächse im hohen zweistelligen Prozent-Bereich.
Des Weiteren wird deutlich, dass es mittlerweile kaum noch saisonale Schwankungen bei den Wohnungseinbrüchen gibt. Waren in den zurückliegenden Jahren noch besonders die Urlaubs-, Herbst- und Wintermonate der bevorzugte Zeitraum für Einbrüche, so gab es im Jahr 2015 keinen nennenswerten Rückgang der Deliktzahlen in den übrigen Monaten.
Besonderes Augenmerk verdient auch die Tatsache, dass es sich bei 44,7% (27.896 Fälle) in NRW um sogenannte Tageswohnungseinbrüche mit einer Tatzeit zwischen 6:00 und 21:00 Uhr handelt.

Erfreulich ist hingegen, dass 44% der Einbruchsversuche aufgrund der guten Eigensicherung (mechanische Sicherungseinrichtungen, Gefahren- und Einbruchmeldeanlagen, etc.) scheiterten. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass die zunehmende Praxis, vorhandene Einbruchmeldeanlagen auf das Mobiltelefon zu schalten (Smartphone-Lösung) und im Alarmfall Familienangehörige oder Nachbarn zum Objekt zu schicken, höchst bedenklich ist. Die steigenden Deliktzahlen erhöhen zunehmend das Risiko der freiwilligen Helfer, auf mögliche Straftäter zu treffen. Darüber hinaus beeinträchtigen fehlende Empfangsqualität (z.B. im Ausland) oder der Ladezustand des Mobilgeräts häufig diese Form der Eigensicherung.

Das können Sie selber tun:
•  selbst bei kurzer Abwesenheit Türen abschließen und Fenster nicht gekippt lassen
•  Außenbereiche durch Lampen mit Bewegungsmeldern beleuchten
•  in mechanische Tür- und Fenstersicherungen investieren
•  Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen
•  Schlüssel nie in Außenverstecken deponieren
•  Licht durch Zeitschaltuhren steuern
•  Umgebung und Nachbarschaft im Auge behalten
•  Nachbarschaftshilfe bei Abwesenheit nutzen und Briefkasten leeren lassen

Ein wirksamer Schutz sind daher Einbruchmeldeanlagen mit Aufschaltung zur 24-stündig besetzten, nach VdS-Richtlinien zertifizierten Notruf- und Service-Leitstelle der Vollmergruppe Dienstleistung. Auch die regelmäßige Bestreifung einer gewerblichen oder privaten Immobilie verdrängt erfahrungsgemäß die Täter zu weniger gesicherten Objekten. Dabei können diese mobilen Streifendienste auch kurzzeitig während der Urlaubsabwesenheit durchgeführt werden.

Mit unserer über 70-jährigen Erfahrung im Bereich Sicherheitsdienstleistung beraten wir Sie gerne.

Kriminalstatistik 2015 für NRW